Ausflug der Zunft
Ausflug der Zunft in das Narrenmuseum Schloss Langenstein
Am Sonntag, 30.08.26 trafen sich 20 „zünftige“ Radler*innen an der Zunftschüür, um gemeinsam zum Fasnachtsmuseum Langenstein zu fahren – dort trafen sie auf weitere ca. 50 Zünftler*innen, die alle sehr gespannt auf das „neue“ Museum waren.
Begrüßt wurde die Gruppe dort von Zunftkanzler Daniel Kech und von Simon Götz, in Doppelfunktion als Rat der Poppele-Zunft und zugleich Präsident des Museumsvereins. Als kleines Geschenk an das Museum wurde eine Schieferplatte, bedruckt mit den Figuren der Poppele-Zunft, an Frau Carola Schäpke, erster Vorstand des Vereins, überreicht sowie ein kleines Dankeschön an die Helfer*innen.
Zunächst stellte Carola Schäpke den Museumsbau vor: Nachdem sich das Museum fast 40 Jahre in Räumen des Schloss Langensteins befunden hatte, wurde der Wunsch nach einem externen Gebäude geäußert. Über acht Jahre sammelte der Förderverein Spendengelder ein und bemühte sich um Förderprogramme des Landes, des Bundes und der EU. Dann konnte das Gebäude gebaut werden, dass sich in die gesamte Landschaft einpassen sollte und daher in der Optik einer modernen Scheune erscheint.
Aber nicht nur das Gebäude ist modern. Die im Jahr 2025 neu eröffnete Ausstellung, die in mehreren Führungen durch Carola Schäpke und Simon Götz präsentiert wurde, behandelt Themen wie bspw. die Entstehung der Fasnet, Traditionen und Bräuche und einzelne Zünfte – auch weit über den Hegau hinaus. Die Häser von 200 lebensgroßen, schwäbisch-alemannischen Narrengestalten und ca. 300 Masken aus aller Welt sind zu bewundern. Moderne Technik, Touchscreens und Tablets liefern umfangreiche Informationen.
Schwer beeindruckt waren die Zünftler*innen und staunten über die moderne Aufmachung. Erfreut stellten sie fest, dass auch die Poppele-Zunft mit einem Aufsteller vertreten ist und bald auch wieder der Poppele auf „seinem“ Ross sitzen wird.
Mit leckeren Salaten und frisch gegrillten Würstchen und Steaks stärkten sich alle, bis sich gegen 15 Uhr die Veranstaltung auflöste. Ein Großteil traf sich noch im Anschluss an der Zunftschüür zum gemütlichen Ausklang. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und vielen Helfern.
Und klar ist: Ein (weiterer) Besuch des Fasnachtsmuseums lohnt sich auf jeden Fall.

